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Kreuzfahrt ins Nichts • mit dem Eisbrecher an den Rand der Welt

Franz-Josef-Land
Franz-Josef-Land; Marlboro Country im Eis

Eine Kreuzfahrt der besonderen Art beginnt im Norden Skandinaviens. An wenigen Terminen und nur im Hochsommer bricht der „Kapitan Dranitsyn“ von Murmansk ins Nordpolarmeer auf. Er ist kein Kreuzfahrtschiff sondern einer der stärksten Eisbrecher der Welt. Entsprechend einfach ist das Leben an Bord. Weder Shows noch Theater. Kein Shopping, kein Außenpool, kein Gala-Dinner.

Franz-Josef-Land
Der Eisbrecher Kapitan Dranitsyn

Der Weg ist das Ziel und der Weg ist lang. Durch die Barentssee geht es zur nördlichsten Landmasse Eurasiens: Franz-Josef-Land erstreckt sich bis über den 81 Breitengrad hinaus nach Norden und liegt damit nur neun Breitengrade vom Nordpol entfernt. Zwischen dem zehnten April und dem fünften September geht die Sonne hier nicht unter. Die häufig als Mond-Archipel bezeichnete Inselgruppe ist auch im Sommer größtenteils von Eis bedeckt. Landgänge sind entsprechend abenteuerlich. Die Passagiere werden im russischen Transporthubschrauber oder auf Schlauchbooten von Bord gebracht.

Der eigentliche Höhepunkt der Reise sind die vielen Gelegenheiten, die arktische Tierwelt zu beobachten. Die Stolichky- und Appolonov-Inseln lassen sich bei gutem Wetter mit Zodiacs umrunden. Dabei kommt man den heimischen Walrosskolonien sehr nahe. Während der Fahrt und auf jedem Landgang besteht außerdem die Möglichkeit, Eisbären zu sichten. Die Raubtiere sind in dieser Gegend so wenig scheu, dass Eisbärenjäger stets für Sicherheit sorgen; ikarus.com

Franz-Josef-LandWeitere Informationen

zu Franz-Josef-Land, den einzelnen Inseln, der Geschichte des Archipels und touristischen Angeboten finden sich auf der privaten Internet-Seite des Arktis Experten und Buchautoren Andreas Umbreit: franz-josef-land.info

Franz-Josef-Land
Ruinen an der Tichaja Bay

 

Franz-Josef-Land
Am Ende der Welt: Kap Tegethoff

Fotos: Carsten Heider

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